Strategie 2018 / 2019

Auch 2018 / 2019 werden wir die erfolgreichen Massnahmen zum Schutz von bedürftigen Kindern  weiterführen. Zudem werden die folgenden Anpassungen und neuen Projekte geplant und / oder umgesetzt:

 

Auffangzentrum

Die Erfahrungen mit der Betreuung der ersten stark traumatisierten Kinder sind positiv. Alle Kinder konnten nach 10 Monaten in Familien zurückgeführt werden. Sie werden in den Familien weiterhin begleitet. Im Zuge der geplanten schrittweisen Erhöhung haben wir im Januar 2018 die Betreuungsplätze von 13 auf 22 ausgebaut. Zwischenzeitlich betreuen wir fast 40 Kinder.

 

Ateliers für die berufliche Ausbildung Jugendlicher

Das erste geplante Atelier (Nähatelier) wurde 2017 eröffnet.  Alleinstehende Mütter zwischen 14 und 18 Jahren lernen das Schneidern. Hier geht es um wirtschaftliche Unabhängigkeit und Reduktion des Missbrauchsrisikos für Mutter und Kind.

 

Im Moment ist die Einrichtung eines Ateliers für Holzbearbeitung in Planung. Notwendiges Equipment werden wir in einem Container nach Guinea senden.

 

Einkünfte für den Betrieb des Auffangzentrums

Aktivitäten wie der Betrieb der Ateliers, der Bäckerei/des Brotofens und der Anbau von Nahrungsmittel können bei guter Führung nebst Beschäftigung und Ausbildung auch Erträge zur Finanzierung des Auffangzentrums erwirtschaften. Wir prüfen diesen Aspekt bei allen Tätigkeiten im Auffangzentrum sehr sorgfältig.

 

Schulunterricht

Es macht oft keinen Sinn, bedrohte Kinder aus ihrem sozialen Umfeld zu entfernen. Sie müssen aber betreut sein (das erledigen die Kinderschutzbeauftragten) und die Schule besuchen können. Mit einem monatlichen Budget von CHF 220 können wir mindestens 20 Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Dieses Programm haben wir 2016 gestartet und wir prüfen das Projekt fortlaufend hinsichtlich Effizienz.

 

Kinderarbeit in den Minen von Coyah

Ein fast hoffnungsloses Problem ist Zwangsarbeit von Kleinkindern in den Minen (Abbau von Bodenschätzen und Steine klein klopfen). Wir haben den Ist-Zustand untersucht und als Erstes einen Bericht für die Behörden erstellt. Wir werden diese Kinder nicht aus den Augen lassen und konkrete Hilfsmassnahmen prüfen.

 

Stärkung der Aktivitäten unserer Partnerorganisation

»Tyabala Théatre«

Aus unserer langjährigen Zusammenarbeit wissen wir, dass sich diese Leute sehr effizient und nachhaltig für Strassenkinder einsetzen. Mit einem Beitrag von CHF 200 / Monat können wir helfen, die Aktivitäten am Leben zu halten und auszubauen. Im Gegenzug bildet  »Tyabala Théatre«  unsere Kinder in Instrumentenbau, Tanz und Musik aus. Wir werden den finanziellen Beitrag wohl nicht erhöhen können, planen aber die Beschaffung weiterer Instrumente.

 

Für 2019 planen wir gemeinsame Benefiz - Auftritte mit den von Tyabala Théatre und den durch uns betreuten Kindern.

 

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