Name und Idee

2006 haben wir mit einem Freund, der seit 1992 mit seiner Schweizer Ehefrau und den beiden Kindern in St. Gallen lebt, seine Heimat Guinea besucht. Er kennt die Probleme der Strassenkinder aus eigener Erfahrung.

 

Wir erlebten Guinea als ein wunderbares Land mit sehr herzlichen Menschen, die trotz Armut und schwierigen sozialen Verhältnissen einen bewundernswerten Lebenswillen beweisen.

 

Die Lebensumstände der Menschen dort - und vor allem die der Kinder - erschütterten uns aber sehr und wir wollten helfen. Deshalb haben wir den Verein gegründet. Mamadou & Bineta soll religiös und politisch unabhängig sein, Kindern auf der Strasse helfen, Kinder schulen und ausbilden, präventive Hilfe bieten, mit anderen Akteuren, der Bevölkerung und den zuständigen staatlichen Stellen zusammen arbeiten und langfristig in eine selbsttragende Struktur geführt werden.

 

Namenspatron ist das seit 1950 in den französisch sprechenden Ländern in Westafrika verwendete Standardwerk "Mamadou & Bineta", welches als Lehrmittel für Lesen und Schreiben in den Schulen weit verbreitet ist. Texte und zweifarbige Illustrationen erzählen Geschichten aus dem Leben des Jungen Mamadou und des Mädchens Bineta (Verlag EDICEF, 58, rue Jean-Bleuzen, F-92178 VANVES Cedex).

 

In den ersten Jahren ergriffen wir zahlreiche kleinere Massnahmen (Nahrung, Kleidung, Schulgelder, Betreuung in Gefängnissen, usw.). Diese punktuellen Aktionen reichten aber nicht, um die wirklich prekäre Situation der Kinder dauerhaft zu verbessern. Deshalb haben wir uns ab 2010 noch intensiver mit den Ursachen beschäftigt und nachhaltige Programme entwickelt.

 

Submitting Form...

The server encountered an error.

Form received.